Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) – So kann man sich schützen!

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat Europa erreicht. Die Zahl der Infizierten steigt, die Sorge der Menschen ebenfalls. Hier haben wir wichtige Informationen für Sie zusammengefasst:

  • Das Coronavirus wird zumeist über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) von Mensch zu Mensch übertragen.
  • Viele Eigenschaften des neuartigen Virus sind momentan noch nicht bekannt, z. B. wann nach Ansteckung bei einem Infizierten Symptome erkennbar sind (Inkubationszeit), wie schwer die Krankheit verläuft oder über welchen Zeitraum Erkrankte Viren ausscheiden bzw. noch infektiös sind. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit maximal 14 Tage beträgt.
  • Das neuartige Coronavirus kann Atemwegssymptome und Fieber auslösen. Bei schwerem Verlauf kann es zu Atemproblemen und Lungenentzündungen kommen. Allgemein verläuft eine Infektion relativ milde wie ein grippaler Infekt und heilt innerhalb etwa einer Woche aus. Potenziell gefährlich ist die Infektion vor allem für ältere Menschen und Patient:innen mit chronischen Grunderkrankungen. Derzeit gibt es noch keine Impfung gegen das neuartige Coronavirus.
  • Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen, helfen Hygiene-Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus:
    • häufiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife,
    • Husten- und Nies-Etikette (nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge niesen, Taschentücher nur einmal verwenden)
    • engen Kontakt mit Personen vermeiden, die husten, niesen oder Fieber haben.
  • Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, gilt eine Meldepflicht von Verdachtsfällen beim zuständigen Gesundheitsamt. Personen, die berechtigte Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, weil sie mit einem labordiagnostisch nachgewiesen Infizierten Kontakt hatten oder aus Regionen zurückkehren, in denen es vermehrt zu Übertragungen kommt, sollen generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Wenn diese Menschen medizinische Hilfe benötigen, sollen sie nach telefonischer Anmeldung einen Arzt aufsuchen. Selbstverständlich ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgung bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung sichergestellt. Das schließt auch die medizinisch notwendige Diagnostik mit ein. Die Entscheidung über eine Testung obliegt dem behandelnden Arzt.

Risikobewertung

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Daher verweisen wir hier auf offizielle Quellen, die bei Änderungen der aktuellen Lage laufend aktualisiert werden:

Robert-Koch-Institut

Bundesministerium für Gesundheit

Auswärtiges Amt

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Informationen zur Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Datum der Veröffentlichung:

27.02.2020 (Update: 13.03.2020)

Quellen:

Robert Koch-Institut (RKI); Auswärtiges Amt (AA); Bundesministerium für Gesundheit (BMG); Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen sind allgemein gefasst und ersetzen keinen persönlichen Kontakt zu einem Arzt oder einer Ärztin.

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