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Elektronische Patientenakte

Ab 2021 können alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) ihrer Krankenkasse erhalten: einen transparenten Überblick über ihre Gesundheitsdaten, die sie all denjenigen zur Verfügung stellen können, die an der medizinischen Behandlung beteiligt sind (Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten oder Apotheken). Das Angebot ist freiwillig und kostenfrei. Die ePA wird bundesweit stufenweise eingeführt. Über den aktuellen Stand der Einführung informieren wir Sie in Kürze hier.

FAQ zur elektronischen Patientenakte (ePA)

Was ist die ePA?

Die elektronische Patientenakte, abgekürzt ePA, ist ein geschützter Speicher für Ihre medizinischen Dokumente. Nur Sie bestimmen, was in die Akte hinein- oder hinausgeht und wer darauf zugreifen darf. Sie können die ePA über Ihr Smartphone nutzen und haben so orts- und zeitunabhängigen Zugriff.

Muss ich eine ePA nutzen?

Nein, es ist ein freiwilliges Angebot. Sie allein entscheiden, ob Sie eine ePA führen möchten.

Was muss ich tun, um eine ePA zu erhalten?

Für die Registrierung benötigen Sie Ihre Krankenversicherungsnummer, eine PIN, die Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten, und eine gültige E-Mail-Adresse. Voraussichtlich ab Februar 2021 werden wir Ihnen digitale Möglichkeiten zur Identifizierung für die Generierung der PIN zur Verfügung stellen.

Wie lange werden meine Daten in der ePA gespeichert?

Gesundheitsdaten werden so lange in der ePA gespeichert, wie es der Nutzer/die Nutzerin erlaubt. Die persönlichen Daten wie der Name oder die Versichertennummer bleiben darüber hinaus dauerhaft in der ePA gespeichert. Sie werden komplett gelöscht, wenn auch die ePA gelöscht wird.

Kann ich meine ePA komplett löschen?

Die Daten der elektronischen Patientenakte können problemlos komplett gelöscht werden. Der Nutzer/die Nutzerin hat hierzu jederzeit die Möglichkeit.

Wie spezifisch kann ich Berechtigungen vergeben?

Die ePA besteht zum Start 2021 aus zwei Dokumentenbereichen: Dokumente des Versicherten und Dokumente von Ärzten oder Institutionen. In 2021 kann nur der Zugriff auf den kompletten jeweiligen Dokumentenbereich vergeben werden. Das bedeutet, dass alle Dokumente gelesen werden können, es sei denn Sie entfernen diese vor einem neuen Zugriff wieder.
 
In 2022 kann die Zugriffsberechtigung dokumentenspezifisch erfolgen, so dass Sie konkret festlegen können, welcher Arzt welches Dokument oder Gruppe von Dokumenten einsehen kann.

Sind alle Daten verschlüsselt?

Ja. Die Dokumenteninhalte sind so verschlüsselt, dass niemand außer Ihnen und denen, die Sie dazu berechtigt haben, die Inhalte lesen können. Zu jedem Dokument gehören auch Metadaten, die zur Dokumentensuche verwendet werden. Diese sind für die Suche unverschlüsselt.

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Haben Sie noch Fragen zur elektronischen Patientenakte?

Unsere Mitarbeiter erreichen Sie unter der kostenfreien Servicehotline:

0800/6648808