Veggie des Monats September

Apfel

Veggie Facts

Der gute alte Apfel stammt ursprünglich aus Asien und kam ca. 100 vor Christus zu uns. Äpfel sind für uns hierzulande so alltäglich, dass man über ihren Gesundheitswert zu Zeiten der Superfoods nur noch wenig verliert. „An apple a day, keeps the doctor away“, sagt ein englisches Sprichwort. Doch sollte, wer ernsthaft um seine Gesundheit bemüht ist, zu echten Superfoods greifen oder sind Äpfel doch maßlos unterschätzte Multitalente? Was in ihnen steckt, wann und wo Sie Äpfel essen sollten und vor allem bei welchen Sorten es sich lohnt zuzugreifen, erfahren Sie hier.

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Stina Spiegelberg

Gesundheitsplus

Äpfel strotzen nur so vor Ballaststoffen, halten damit lange satt und fördern unsere Verdauung. Laut einigen Untersuchungen hat der Apfel vor allem dank seinen darmfreundlichen Eigenschaften so gute Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Äpfel enthalten verschiedene Polyphenole, Flavonoide und Carotinoide. Allesamt wirksame Antioxidantien, die unsere Zellen vor oxidativem Stress bewahren und eine entzündungshemmende Wirkung mit sich bringen.

Neue und alte Sorten werden im Nährstoffgehalt gerne gegenübergestellt und es finden sich tatsächlich sichtbare Unterschiede. Zum Beispiel im Vitamin C Gehalt. Die alten Sorten sind nicht so gut kalkulierbar im Ertrag, dafür robuster und enthalten mehr Polyphenole und Aroma. Außerdem sind sie, durch ihre natürliche Robustheit, seltener mit Pestiziden und Herbiziden belastet. Alte Sorten mit eher herbem Geschmack haben einen höheren Gerbstoffanteil, und enthalten damit auch mehr Polyphenole. Zu den herben Apfelsorten gehören beispielsweise der Boskoop und der Cox Orange, die Renetten, die Goldparmäne und die Gewürzluiken.

Achtung Apfelsaft und Direktsaft werden aus erhitztem Konzentrat gewonnen und anschließend aromatisiert, ohne dass dies deklariert werden muss. Apfelsaft ist frisch aus dem Entsafter oder naturtrüb am nährstoffreichsten.

Lagerung

Achten Sie beim Kauf darauf frische, feste Äpfel ohne Einschnitte zu kaufen. Der Reifeprozess setzt sich nach dem Ernten fort, daher Äpfel am besten in einem Gemüsebeutel im Kühlschrank lagern. Äpfel sondern das Pflanzenhormon Ethylen ab, das andere Früchte schneller reifen lässt und sie selbst zum schrumpeln bringt. Daher sollten sie stets getrennt aufbewahrt werden.

Ideenreichtum

Äpfel schmecken als Saft, Mus, im Salat, zu Kartoffelpuffern, in Kuchen und Waffeln. Ob süß oder herzhaft, der Apfel kann das ganze Jahr über in Hauptgerichten und Desserts mit seinem Aroma auftrumpfen. Wie wäre es mit Apfel-Waffeln oder Gewürzgugel? Probieren Sie es aus!

Bildrechte © Veganpassion, Stina Spiegelberg

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