Familie feiert achtsam am Advent.

Tipps & Tricks: Nach­haltig & stress­frei durch den Advent

Die Adventszeit ist eigentlich eine Zeit der Ruhe, der Lichter und des Miteinanders. Doch oft fühlt sie sich ganz anders an: volle To-do-Listen, Geschenkestress, Konsumdruck. Dabei geht es doch gerade jetzt um das Wesentliche: Verbindung, Achtsamkeit und kleine Gesten. Mit diesen Tipps gelingt dir ein entspannter und nachhaltiger Advent.

Be­wusst schenken statt konsum­ieren

Nicht die Menge macht’s, sondern die Bedeutung. Überlege dir: Was bleibt wirklich in Erinnerung? Ein gemeinsamer Ausflug, ein handgeschriebener Brief oder selbstgemachte Kekse sagen oft mehr als ein teures Geschenk.

  • Erlebnisse statt Dinge: Kinogutschein, Theater, Kochabend oder einfach Zeit zu zweit.
  • Selbstgemacht & regional: Marmelade, Kräutersalz, Bienenwachstücher oder Strickmütze. Verschenke kleine Aufmerksamkeiten mit Herz.
  • Nachhaltig verpacken: Stofftücher, Zeitungspapier, alte Landkarten oder wiederverwendbare Boxen sind schön und umweltfreundlich zugleich.

Advent ent­schleunigen

Weniger Termine, mehr Momente. Plane bewusst kleine Pausen ein, ganz ohne schlechtes Gewissen.

  • Digitale Auszeiten: Handy weg, Kerze an, Tee trinken.
  • Rituale schaffen: Jeden Sonntag ein Spaziergang, gemeinsames Plätzchenbacken, eine Tasse Kakao mit Freunden.
  • Nicht perfekt ist auch schön: Die Wohnung muss nicht aussehen wie im Katalog. Weihnachten lebt von Stimmung, nicht von Dekoration.

Nach­haltige Deko & Baum­alternativen

Plastikglitzer und Lichterketten mit Dauerstrom? Wie wäre es damit:

Natür­liche Material­ien:

Zweige, getrocknete Orangenscheiben, Tannenzapfen sind einfach, schön und kompostierbar.

Leihen oder teilen:

Baumständer, Lichterketten oder Baumschmuck lassen sich wunderbar im Freundeskreis tauschen.

Baum-Alternativen

Im Topf (zum Wiedereinpflanzen), aus Holz oder Zweigen; es gibt kreative Lösungen mit wenig Abfall.

Stress­abbau im Weihnachts­modus

Damit aus Vorfreude kein Dauerlauf wird:

  • Atempausen: Tiefer ein- und ausatmen, bewusst zur Ruhe kommen.
  • „Nein“ sagen dürfen: Du musst nicht auf jeder Feier tanzen.
  • Planen statt hetzen: Geschenke frühzeitig besorgen, freie Tage blocken, To-do-Listen kürzen.
  • Dankbarkeit üben: Jeden Abend drei kleine Dinge aufschreiben, die schön waren, denn das lenkt den Blick auf das Gute.
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Das Wichtigste bleibt

Weihnachten ist kein Wettbewerb. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Verbindung zu anderen und zu dir selbst. Also: Lass den Druck draußen, den Glühwein langsam abkühlen und die Freude rein.

Denn die schönsten Geschenke sind Zeit, Nähe und echte Aufmerksamkeit.

Geröstetes Wintergemüse Curry

Portionen: 3–4
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten:

  • 2 EL Öl (z. B. Rapsöl oder Kokosöl)
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm), fein gerieben
  • 2 Karotten, in Scheiben
  • 1 Pastinake, in Scheiben
  • ½ Blumenkohl, in Röschen geteilt
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack
  • Saft einer halben Zitrone oder Limette
  • Frischer Koriander oder Petersilie zum Garnieren

Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauch & Ingwer in einem großen Topf im Öl glasig anbraten.
  2. Currypulver, Kurkuma, Kreuzkümmel hinzufügen und kurz mitrösten, bis es duftet.
  3. Karotten, Pastinake und Blumenkohl dazugeben und 2–3 Minuten mitbraten.
  4. Kokosmilch und Gemüsebrühe angießen, alles gut verrühren.
  5. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  6. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  7. Mit frischen Kräutern bestreuen und servieren.

 

Serviervorschläge
Mit Basmatireis,  Couscous  oder  Naan-Brot servieren.
Wer es schärfer mag, gibt etwas Chili oder frische rote Currypaste hinzu.
Für Extra-Protein: Kichererbsen, Garnelen oder Tofu  mitkochen.

Gesunder Bratapfel mit Haferflocken und Nüssen

Bratäpfel mit Haferflocken und Nüssen auf Teller

Portionen: 4
Zubereitungs­zeit: ca. 35–40 Minuten

Zutaten:
Für die Brat­äpfel:

  • 4 säuer­liche Äpfel (z. B. Boskop, Elstar oder Jonagold)
  • 4 EL Hafer­flocken (zart oder kernig)
  • 2 EL gehackte Nüsse (z. B. Wal­nüsse, Mandeln oder Hasel­nüsse)
  • 1 EL Rosinen oder ge­hackte Datteln
  • ½ TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Honig,  Ahorn­sirup oder Dattel­sirup
  • 1 TL Kokos­öl oder Butter
  • Optional: etwas Orangen­schale oder Vanille­mark für Aroma

Für die Vanille­soße:

  • 300 ml Milch (oder Pflanzen­drink, z. B. Hafer- oder Mandel­milch)
  • 1 TL Vanille­extrakt oder Mark einer Vanille­schote
  • 1 TL Honig oder Ahorn­sirup
  • 1 EL  Speise­stärke oder Mais­stärke
  • 2 EL  Joghurt (natur) oder griechischer Joghurt (für extra Cremigkeit, nach dem Kochen zugeben)

Zu­bereitung

  1. Äpfel vor­bereiten: Den Back­ofen auf 180 °C (Ober-/Unte­hitze)  vorheizen.
    Das Kern­gehäuse aus­stechen (am besten mit einem Apfel­aus­stecher oder Messer), aber den Boden ganz lassen. Die Äpfel in eine kleine Auflauf­form setzen.
  2. Füllung mischen: Haferflocken, Nüsse, Rosinen, Zimt, Salz, Honig und Kokosöl in einer Schüssel mischen. Wenn du magst, ein paar Tropfen Wasser oder Orangensaft zugeben, damit die Mischung leicht feucht wird. In die Äpfel füllen und leicht andrücken.
  3. Backen: Ein kleines Stück­chen Butter oder Kokosöl auf jeden Apfel geben. Etwas Wasser (ca. 2–3 EL) in die Form gießen, damit nichts an­brennt. 25–30 Minuten backen, bis die Äpfel weich und gold­braun sind.
  4. Vanille­soße zu­bereiten: In einem kleinen Topf Stärke mit etwas kalter Milch glatt rühren. Rest­liche Milch, Vanille und Honig dazugeben, unter Rühren aufkochen, bis die Soße leicht ein­dickt. Vom Herd nehmen, leicht ab­kühlen lassen und dann den Joghurt ein­rühren (nicht kochen, sonst ge­rinnt er).
  5. Servieren: Brat­äpfel warm mit der Vanille­soße über­gießen und mit ge­hackten Nüssen oder Zimt be­streuen.

 

Tipp: Für extra Nähr­stoffe kannst du Chia­samen oder Lein­samen in die Füllung mischen.

Weihnachts­traditionen der Welt

Weihnachten wird rund um den Globus gefeiert doch jede Region hat ihre eigenen, besonderen Traditionen. Von funkelnden Sternlaternen in Asien über fröhliche Rollschuh-Messen in Südamerika bis hin zu spirituellen Festen in Afrika: Jede Kultur füllt das Fest mit einzigartigen Bräuchen, Farben und Geschichten. Diese Vielfalt zeigt, wie unterschiedlich Menschen Weihnachten erleben und wie viel Schönheit darin liegt, wenn alte Traditionen und lokale Besonderheiten das Fest zu etwas ganz Eigenem machen.

Weltkartengrafik auf der die Länder aus der Liste unter der Grafik eingetragen sind
Weltkartengrafik auf der die Länder aus der Liste unter der Grafik eingetragen sind

Im hohen Norden, in Rovaniemi in Lappland, lebt laut finnischer Tradition der Joulupukki, der „Weihnachtsbock“, der sich im Laufe der Zeit zum Weihnachtsmann entwickelte. Finnische Familien stellen am 24.12. Kerzen an den Gräbern ihrer Angehörigen auf. Die ganzen Friedhöfe leuchten wie aus einem Film.

Im traditionellen Weihnachtsreisbrei „Risalamande“ wird eine Mandel versteckt.
Wer sie findet, bekommt nicht nur ein kleines Geschenk, die Mandel gilt als Glücks- und Liebesbringer und wird traditionell als Zeichen gedeutet, dass im kommenden Jahr Liebe, Hochzeit oder eine glückliche Beziehung bevorsteht.

Viele kanadische Familien stellen in der Advents- und Weihnachtszeit selbstgemachte Eislaternen vor ihre Haustüren oder in den Garten. Dazu werden Wasser und kleine Deko-Elemente (Beeren, Tannenzweige) in einem Gefäß eingefroren. In die entstandene Eisform wird später ein Teelicht gesetzt. Durch das Licht, das durch das Eis schimmert, entsteht eine magische Winteratmosphäre – perfekt für das kanadische Weihnachtsgefühl im Schnee.

In der Hauptstadt Caracas fahren viele Menschen am frühen Morgen des 25. Dezember mit Rollschuhen zur Weihnachtsmesse. Dieser fröhliche Brauch ist so beliebt, dass einige Straßen für Autos gesperrt werden, damit die Menschen sicher zur Kirche rollen können. Manchmal binden Kinder sogar Schnüre an ihre Zehen, die aus dem Fenster hängen, Freunde ziehen daran als Zeichen, dass es Zeit ist, aufzustehen und loszurollen.

Down Under kommt Santa nicht mit dem Schlitten, er surft.
Am 25. Dezember wimmeln viele Strände von „Santas“ in roter Badehose, Sonnenbrille und Surfboard. Ein kurioses, sonniges Spektakel, das jedes Jahr hunderte Fotos wert ist.

Es beginnt schon ab September, denn die Philippinen haben die längste Weihnachtszeit der Welt. Überall an Häusern, Schulen, öffentlichen Plätzen hängen Parols. Das sind bunte, sternförmige Laternen, oft aus Bambus und Papier gefertigt werden. Sie symbolisieren den Stern von Bethlehem und werden in allen Größen hergestellt – von kleinen Laternen bis zu riesigen, kunstvoll verzierten Lichtinstallationen.

Ganna wird am 7. Januar nach dem äthiopisch-orthodoxen Kalender gefeiert. Es ist ein Fest voller Gemeinschaft, tiefer Spiritualität und farbenfroher Atmosphäre, ganz anders als die kommerziell geprägte Weihnachtszeit in vielen anderen Ländern. In einigen Regionen wird ein traditionelles Stockspiel gespielt, das an Hockey erinnert – angeblich zu Ehren der Hirten, die bei Jesu Geburt mit Stöcken ihre Herden hüteten.

DIY: Schneekugel einfach selber machen

Das brauchst du:

  • Ein Altglas (z. B. leeres Marmeladenglas)
  • Deko-Schnee oder Glitter
  • Destilliertes Wasser
  • Kleine Deko-Figuren wie Weihnachtsbaum, Tiere oder Kugeln passend zur Glasgröße
  • Heißklebepistole oder Sekundenkleber
  • Jutegarn oder Schleifenband zur Verzierung
Materialien für eine Schneekugel-DIY
Weihnachtliche Dekoration mit Santa Figuren und einer Heißklebepistole

Vorbereitung: Das Glas gründlich reinigen und trocknen.
Figur befestigen: Die kleinen Deko-Figuren (z. B. den Weihnachtsbaum) mit Kleber an der Innenseite des Deckels befestigen. Der Kleber muss vollständig ausgehärtet sein, sonst kann sich die Figur später lösen.

Füllen: Gib etwas Deko-Schnee oder Glitter in das Glas. Dann das Glas vorsichtig mit destilliertem Wasser bis knapp unter den Rand füllen.
Verschließen: Den Deckel fest auf das Glas schrauben und testen: Wenn du das Glas umdrehst, sollen Schnee oder Glitter schön „rieseln“. Falls nötig, ergänzt du etwas Schnee/Glitter oder Wasser.

Weihnachtliche Dekoration mit Santa Figuren
Fertige DIY Schneekugel

Sichern & Verzieren: Bei Bedarf den Deckel zusätzlich festkleben, damit er sich nicht versehentlich öffnet. Um den Verschluss optisch abzudecken, bindest du ein Stück Jutegarn oder Schleifenband um den Deckel, fertig ist deine individuelle Schneekugel!

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BKK ProVita Tipp

  • Verwende destilliertes Wasser, damit sich keine unschönen Rückstände im Glas bilden.
  • Wenn Schnee oder Glitter zu schnell absinken, versuche es mit einem kleinen Tropfen Babyöl (bitte vorher Kleber-Haftung prüfen!).
  • Diese Schneekugel ist nicht nur eine tolle Deko, sondern auch ein liebevolles Geschenk-Mitbringsel, das zeigt: Mit wenigen Mitteln lassen sich ganz besondere Momente schaffen.

BKK ProVita

Dieser Artikel wurde vom Redaktions-Team der BKK ProVita für Sie geschrieben – mit persönlichen Tipps unserer Expert:innen für Familien, Azubis und Studierende.

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