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BKK ProVita

PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 10.11.2021

Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

BKK ProVita begrüßt Initiative der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), die im neuen „Lancet Countdown Policy Brief für Deutschland“ mehr Engagement für den Klimaschutz anmahnt. Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels waren auch ein wichtiges Thema beim 125. Deutschen Ärztetag, der dazu wichtige Beschlüsse fasste.

Die BKK ProVita kennt die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels uns handelt sehr nachhaltig.

Die gesetzliche Betriebskrankenkasse BKK ProVita setzt sich mit den Gesundheitsrisiken aufgrund des Klimawandels auseinander. Deshalb ist sie im Jahr 2019 dem Gesundheitsnetzwerk Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V. (KLUG) beigetreten. Dieses Netzwerk engagierter Einzelpersonen, medizinischer Fachgesellschaften und Patientenverbände wurde 2017 gegründet und macht seither immer wieder auf die weitreichenden Folgen des Klimawandels für die Gesundheit aufmerksam. „Der Klimawandel birgt massive Gefahren für die Gesundheit der Menschen. Wir verzeichnen jetzt schon eine zum Teil drastische Zunahme von klimasensiblen Erkrankungen wie Hitzekollaps, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Heuschnupfen, Hautkrebs und Borreliose“, sagt Michael Blasius, Leiter Marketing und Gesundheitsförderung bei der BKK ProVita.

Dies bestätigen auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse des internationalen „Lancet Countdown on Health and Climate Change“, der anhand von über 40 Indikatoren die Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels auf die globale Gesundheit misst. Die Ergebnisse des aktuellen globalen Lancet Countdowns 2021 werden ergänzt durch einen „Policy Brief für Deutschland“, herausgegeben von der Bundesärztekammer, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der Berliner Universitätsklinik Charité, dem Helmholtz Zentrum München und dem Bündnis Lancet Countdown – koordiniert von KLUG.

„Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“ war Thema
beim 125. Deutschen Ärztetag

Auch beim 125. Deutschen Ärztetag der Bundesärztekammer, der am 1. und 2. November in Berlin stattfand, war das Thema „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“ ein wichtiger Tagesordnungspunkt. Der Präsident der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages, Dr. Klaus Reinhardt, sagte in seiner Eröffnungsrede: „Wir müssen uns auf die Folgen des menschengemachten Klimawandels auch in der Gesundheitsversorgung einstellen. Die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele ist unerlässlich. Unabhängig davon sind Sofortmaßnahmen von Bund und Ländern notwendig, die die Gesundheitseinrichtungen in die Lage versetzen, neue und zusätzliche Aufgaben in der Patientenversorgung aufgrund der Erderwärmung zu bewältigen.“ Außerdem forderte er „Und wir brauchen eine nationale Strategie für eine klimafreundliche Gesundheitsversorgung in Deutschland.“ Damit sendete der Deutsche Ärztetag ein wichtiges Signal in die Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow, in die Koalitionsverhandlungen in Berlin und in die Öffentlichkeit.

Gesundheitswesen soll nachhaltiger werden

Entsprechend weitreichend waren die Beschlüsse des 125. Deutschen Ärztetages zum Tagesordnungspunkt „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“: Das Gremium fordert die politischen Entscheidungsträger, die Körperschaften, aber auch jede und jeden Einzelne:n auf, sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung und klimaverträglichen Lebensweise zu machen, um damit auch direkten Gesundheitsschutz zu bewirken. Es beschloss unter anderem, dass die Folgen des Klimawandels in die Aus- und Weiterbildung der Ärzte aufgenommen werden muss, dass die Aufklärung über Klimawandelfolgen als Präventionsmaßnahme etabliert werden soll und dass das Gesundheitssystem klimafreundlich gestaltet werden muss. Als konkrete Maßnahme wurde die sofortige Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf deutschen Autobahnen gefordert.

Einführung pflanzlicher Ernährung in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen

Laut KLUG erzeugt das Gesundheitssystem mit knapp 5 Prozent einen beträchtlichen Anteil der nationalen Treibhausgasemissionen. „Diesen Anteil kann man reduzieren, indem man z. B. Patient:innen und Beschäftigten in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen pflanzenbasiertes Essen anbietet. Die BKK ProVita hat dazu einen praktischen Ratgeber zur Einführung pflanzlicher Ernährung in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen mit vielen Tipps zur Umstellung und leckeren, gesunden Rezepten erstellt, den wir allen Gesundheitseinrichtungen zur Unterstützung anbieten“, sagt Michael Blasius. Anfordern kann man den Ratgeber per E-Mail an gesundheitsfoerderung@bkk-provita.de. Die online-Version kann man direkt unter www.bkk-provita.de/wegweiser-ernaehrung-fuer-kliniken downloaden.

BKK ProVita seit 5 Jahren klimaneutral

Die gesetzliche Krankenkasse BKK ProVita hat die Nachhaltigkeit in alle Bereiche ihres Tuns integriert. Sie handelt bereits seit 5 Jahren klimaneutral. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit bei der BKK ProVita gibt es unter www.bkk-provita.de/verantwortung.

Über Christine Winkelmair

Christine Winkelmair kommt als Bankkauffrau ursprünglich aus dem Finanzwesen. Seit 2006 schreibt sie für die BKK ProVita, seit 2012 fest angestellt in der Stabstelle Unternehmenskommunikation.

Sie liebt Tiere, hält sich gerne in der Natur auf und pflegt ihren Bio-Garten, über den sie auch auf dem Instagram-Kanal der BKK ProVita regelmäßig berichtet.

Christine ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.