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Veggie des Monats Februar: Rote Beete

Wie Vegan-Koch Alex Flohr auf die Rote Rübe kam – und warum das Powerbündel uns hilft, gesund durch den Winter zu kommen

Frische, knackige Rote Beete kann ab September geerntet und bis März eingelagert werden. Sie begleitet uns also durch die klassische Erkältungszeit und kann helfen, uns vor Bakterien und Viren zu schützen. Das Beste: Bei der Rübe kann mit gutem Gewissen großzügig zugegriffen werden: Sie hat nur 41 Kalorien auf 100 Gramm. Und sie ist vielfältig einsetzbar: Ob als Beilage im Salat, gekocht in Suppen, als cremiger Aufstrich oder als Saft. Die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen mit Hilfe der Beete ist damit für alle Geschmäcker leicht möglich.

Warum die Rote Beete viel mehr ist als eine süß-sauer eingelegte Rübe im Glas (eine Zubereitungsvariante, der unser Autor übrigens gar nichts abgewinnen kann…), zeigt euch Alex Flohr – „der Neue“ in unserem Veggie-des-Monats-Trio – in seinem ersten Video für uns. Gleich reinschauen!

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Von Alex Flohr

Warum ist Rote Beete so gesund? Die in den Rüben enthaltenen Vitamine unterstützen unseren Körper bei wichtigen Prozessen: Unter anderem fördern sie die Sehleistung, den Knochenaufbau, den Proteinstoffwechsel und nicht zuletzt unser Immunsystem.

Am wohlsten fühlt sich Rote Beete an kühlen Orten, sodass die Lagerung im Kühlschrank oder einer kalten Vorratskammer ideal ist. Haltbar ist sie bis zu zwei Wochen. Beim Einkauf greift gerne zu kleineren Knollen mit knackigem Blattgrün, um sicherzugehen, dass sie nicht holzig sind. Das Grünzeug könnt ihr ebenfalls verwenden!

Schon gewusst?

Wusstest Du, dass die Blätter der Roten Beete im Vergleich zur Knolle dreimal mehr Magnesium und sage und schreibe die siebenfache Menge an Kalzium enthalten? Deshalb das kräftige Blattgrün keinesfalls wegwerfen, sondern z.B. in Pestos oder Salaten verwenden!

Doch wie steht es um den Geschmack? Wer – so wie ich früher – daran zweifelt, dass Rote Beete, richtig zubereitet, eine wahre Geschmacksexplosion auslösen kann, dem möchte ich das Gleiche mitgeben, was mir vor circa zwei Jahren mitgegeben wurde: Probiert es erstmal! Auch ich hatte meine Zweifel und wurde vom Gegenteil überzeugt. Heute sind die Rüben – ob rot, gelb oder geringelt – eine meiner liebsten Gemüsesorten.

Oberlecker: Fenchel- Birnenpfanne mit Rote-Beete-Meerrettich-Streich

Damit es euch bei der Zubereitung der „Superrübe“ nicht an Inspiration mangelt, habe ich euch ein oberleckeres Rezept zusammengestellt: Fenchel- Birnenpfanne mit Rote Beete-Meerrettich-Streich. Das ist nicht nur super einfach und schnell zubereitet; der Streich ist auch als Vorratsportion ausgelegt, sodass ihr damit ihr nicht nur euch, sondern auch eure Familie vom köstlichen Geschmack überzeugen könnt.

Viel Spaß beim Nachkochen und bleibt fit!

Euer Alex

Alex‘ Rezept: Fenchel- Birnenpfanne mit Rote-Beete-Meerrettich-Streich

Und so wird’s gemacht:

Rote-Beete-Streich (Vorratsportion):
2 EL Olivenöl
500g (rohe) Rote Beete
150g pflanzlicher Frischkäse
1 kleine Knoblauchzehe
Limettensaft aus einer Limette
6 Stängel Koriander
1 EL Weißweinessig
2 TL Meerrettich aus dem Glas
1 Knoblauchzehe
Frische halbe Chili
50g Sonnenblumenkerne
Je eine Prise Salz, Peffer
Fenchel- Birnengemüse:
2 Fenchelknollen
1 Birne
1 rote Zwiebel
2 EL Olivenöl
3 EL dunkler Balsamicoessig
1 TL Ahornsirup
50g Pinienkerne
Salz
1 TL Rote Pfefferbeeren
Fenchelgrün von 1 Knolle
Als Topping: Sprossen
  1. Koriander, Chilis und Rote Beete waschen. Chili halbieren, entkernen und fein würfeln, Koriander und Knoblauch fein hacken. Rote Beete vom Stielansatz befreien und mit einer Küchenreibe grob raspeln.
  2. Limette halbieren, den Saft auspressen und mit allen weiteren Zutaten für den Rote-Beete-Streich in einem Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten. Anschließend mit je einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Für die Gemüsepfanne Fenchel und Birnen waschen. Birnen vom Kerngehäuse befreien, in feine Scheiben schneiden und den Strunk der beiden Fenchelknollen entfernen. Das feine Blattgrün abzupfen und die Hälfte für die Garnitur beiseitelegen. Anschließend den Fenchel in Streifen schneiden, Zwiebel schälen und fein würfeln.
  4. Pinienkerne in einer gut beschichteten Pfanne anrösten, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen, anschließend beiseitelegen.
  5. Zwei Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen, bis sie glasig ist. Fenchelgemüse hinzugeben und zusammen mit einer Prise Salz für circa fünf Minuten scharf anbraten. Wenn der Fenchel eine leichte Bräune hat, das Ganze mit Balsamicoessig sowie Ahornsirup ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Circa eine halbe Minute vor dem Herausholen aus der Pfanne die Birnenscheiben dazugeben. Fertig!
  6. Zum Schluss den fertigen Rote-Beete-Streich auf das Fenchel-Birnengemüse geben und mit den Pinienkernen sowie einigen Pfefferbeeren, dem Fenchelgrün und Sprossen anrichten.

Guten Appetit!

Tipp

Der Rote-Beete-Streich ist im Kühlschrank mindestens 5-7 Tage haltbar. Er eignet sich auch perfekt als Brotaufstrich.

Mehr von Alex Flohr findet ihr immer aktuell auf seiner Website „Hier kocht Alex“ – und bald auch hier auf unserem Blog!

Über Alexander Flohr

Alexander Flohr ist Handwerksmeister, Vater von drei Kindern, Hundebesitzer und leidenschaftlicher „Pflanzenfresser“. Er ist Kochbuch-Autor und YouTuber. Er selbst nennt sich einen „Fischkopp in Brandenburg“, den seine Eltern dereinst von der Ostsee an den Berliner Speckgürtel verschleppt haben. Mit seinen Kochbüchern und -videos begeistert er viele für vegane Ernährung - denn wenn Alex kocht, wird's garantiert „oberlecker“! Er bereichert seit Februar 2021 unser „Veggie-des-Monats“-Autorenteam.