https://bkk-provita.de/aktuelles/waldbaden-eine-wohltat-fuer-koerper-geist-und-seele/

BKK ProVita

Waldbaden – eine Wohltat für Körper, Geist und Seele

Selbstversuch mit „Waldbademeisterin“ Claudia Müller in Oberbayern

Waldbaden liegt im Trend. Kein Wunder – der bloße Aufenthalt im Wald tut unserem Organismus gut. Das ist wissenschaftlich belegt. Doch wie funktioniert Waldbaden genau – und was kann man dabei lernen? Unsere Autorin und Kollegin Christine Winkelmair hat sich auf Spurensuche begeben: im Wald, unter der Anleitung einer zertifizierten Waldbaden-Trainerin. Hier ist ihr Bericht:

Von Christine Winkelmair

Waldbaden ist gesund und sehr beliebt. Ich habe den Begriff Waldbaden schon öfter gehört, weiß aber nicht genau, was es damit auf sich hat. Wenn ich an Waldbaden denke, kommt mir das bekannte Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“ in den Sinn. Oder ich stelle mir eine Badewanne im Wald vor, die mit einem aromatischen Fichtennadel-Schaumbad gefüllt ist, und frage mich: Wie geht Waldbaden? Warum ist es so beliebt? Was ist daran so gesund?

Erstmal Zeckenspray für alle!

Viele Fragen, die ich an eine ausgebildete Waldbaden-Trainerin stellen will. Ich treffe mich zusammen mit meiner Kollegin Angelica an einem heißen Juni-Vormittag mit Claudia Müller von Waldbaden Bayern. Treffpunkt: ein Waldstück bei Hohenkammer, in der Nähe von München. Claudia ist ausgebildete Waldbaden-Trainerin und hält dort regelmäßig Kurse ab. Sie kommt mit einem bunt bemalten kleinen Geländewagen pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt. Wir sind uns gleich sympathisch. Claudia spendiert eine Runde Antizeckenspray, dann geht’s auch schon los.

Waldbaden-Trainerin Claudia nimmt Kontakt zu einem Baum auf

Zum Einstieg erhalte ich von ihr die gewünschte Begriffserklärung: „Waldbaden heißt nichts anderes, als Baden in der Waldluft. Das ist das bewusste Eintauchen und Abtauchen in die Atmosphäre des Waldes mit allen Sinnen. Damit man richtig eintauchen kann, muss man seine Sinne schärfen, das Riechen, Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen.“ Und das will Claudia mit uns an verschiedenen Stationen im Wald üben.

Waldbaden kommt aus Japan und heißt dort „Shinrin Yoku“

Vorher erzählt sie uns noch von der Geschichte des Waldbadens: „Waldbaden ist hier in Deutschland relativ neu, aber in Japan gibt es das schon seit den 1980er Jahren. Dort heißt es ,Shinrin Yoku‘, seine Wirkung wurde wissenschaftlich untersucht.“ Jetzt erfahre ich endlich, warum Waldbaden so gesund ist! Claudia fährt fort: „Dabei ist herausgekommen, dass der Aufenthalt im Wald den Blutdruck senkt, den Parasympathikus aktiviert, Stresshormone reduziert und die Anzahl der natürlichen Killerzellen an einem Vormittag im Wald um 40 Prozent steigert.“ Diese sind dazu da, Krankheitserreger zu bekämpfen. Der Effekt hält eine ganze Woche an. Dazu kommt, dass die Blätter und Nadeln im Wald die Luft von Pollen filtern, deshalb ist der Aufenthalt im Wald so gut für Allergiker und Asthmatiker.

INFOBOX

Die BKK ProVita fördert nachhaltige Gesundheit und deshalb auch das Waldbaden

Wir erstatten unseren Versicherten die Kosten für Waldbaden-Kurse wie folgt:

  • 80 Prozent der Kosten von Gesundheitskursen mit bis zu 220 € pro Jahr für maximal zwei förderfähige Präventionskurse nach § 20 Sozialgesetzbuch V; Zertifizierte Gesundheitskurse finden Sie in der Kursdatenbank der Zentralen Prüfstelle Prävention auf der der Homepage der BKK ProVita. Kurse in Ihrer Nähe, die durch die Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit zertifiziert wurden, finden Sie dort wie folgt: Einfach unter „weitere Suchkriterien“ die Stichworte „Stressbewältigung durch Achtsamkeit im Wald“ oder „Stressbewältigung durch Resilienztraining in der Natur“ eingeben. Oder Sie fragen bei der BKK ProVita nach: Telefon-Nr. 08131/6133-0 oder kostenfrei: 0800 664 8808.
  • Über unser Bonusprogramm BKK BonusPlus erstatten wir die Kursgebühren in Form eines zweckgebundenen Bonus als „Gebühren für Kurse und Seminare der Achtsamkeit“ mit bis zu 200 € pro Jahr.

Den Wald vergleicht Claudia mit einer Wohnung. Die Stationen ihres Rundgangs sind die verschiedenen Zimmer. Sie führt uns an eine Stelle im Wald, die sie „Garderobe“ nennt. Dort entdecken wir einen großen Ameisenhaufen und erfahren von Claudia, dass es solche Ameisenhaufen nur bei Nadelbäumen gibt, denn die Ameisen brauchen die Nadeln, um den Haufen zu bauen. Claudia erzählt auch, dass der Haufen letzte Woche noch kaputt war, die Ameisen ihn aber in kurzer Zeit wieder repariert haben.

An der „Waldgarderobe“ Ballast abstreifen

An der „Waldgarderobe“ sollen wir alles abstreifen, was uns  mental belastet, also „den Ballast, den wir mit uns rumschleppen“. Dazu suchen wir uns ein loses Objekt aus dem Wald – ein Stöckchen, Blatt oder einen Tannenzapfen zum Beispiel – und übergeben diesem symbolisch unsere Lasten und Sorgen. Dann werfen wir es resolut hinter uns, zurück auf den Waldboden. Schwupp – das macht Spaß!

Wie gemalt: der Wald, durchs Passepartout gesehen
Beim Waldbaden entdeckt: großer Ameisenhaufen

An der nächsten Station, der „Küche“, üben wir das Riechen und Schmecken. Dazu schließt eine von uns die Augen und bekommt von der anderen drei Gegenstände unter die Nase gehalten. Die soll sie am Geruch erkennen bzw. dessen Geruch beschreiben. Gar nicht so einfach! Ich kann nur einen Gegenstand eindeutig am Geruch erkennen. Das Hören müssen wir leider auslassen, weil an der vorgesehenen Stelle – Claudia nennt sie „Fenster zum Wald“ – ein Bauer auf der angrenzenden Wiese das frisch gemähte Heu wendet. Dort kann man heute nur seinen Traktor hören.

Wald-TV mit Hilfe eines Passepartouts

Wir machen uns auf den Weg zu Claudias „Wohnzimmer“. Hier üben wir das Sehen und Fühlen. Die Übungen zum Sehen sollen unsere Augen entlasten. Dazu bekommen wir einen DIN A4-großen Karton, aus dem in der Mitte ein postkartengroßes Rechteck herausgeschnitten ist. Diesen halten wir in unterschiedlichen Abständen vor unser Gesicht und schauen dann in alle Richtungen hindurch. Wald-TV! Noch spannender finde ich die zweite Übung: Claudia drückt uns einen kleinen Taschenspiegel in die Hand. Den sollen wir uns unter die Nase halten, dann sehen wir im Spiegel die Baumwipfel. Eine völlig neue Perspektive, die sich lohnt!

Als nächstes kommt eine Übung zum Fühlen dran. Eine einfache, aber äußerst beeindruckende Übung, auf die ich selbst nie gekommen wäre: Wir laufen barfuß durch den Wald. Dazu ziehe ich meine schweren Wanderstiefel aus, die Claudia für mich bereitwillig eine Zeit lang in ihrer großen Baumwolltasche schleppt. Dann gehe ich vorsichtig über den moosigen Waldboden. Ein herrliches Gefühl! Ich hätte nie gedacht, dass der Boden so weich ist und scheinbar gar nicht pikst.

Stacheln im Fleisch und Souvenirs zur Erinnerung

Der Aufenthalt im Wald wirkt auch auf mich entspannend und inspirierend zugleich. Leider geht er an diesem Vormittag viel zu schnell dem Ende zu. Zurück am Ausgangspunkt, überrascht unsere Waldbademeisterin uns beim Abschied mit Proben ihrer selbstgemixten Kräutertees und einer liebevoll mit Moos und Tannenzapfen verzierten Schriftrolle, die viele Alltagstipps enthält. Auch ein Rezept für würziges Waldkräutersalz ist dabei.

Waldbaden-Trainerin Claudia zeigt uns ihre Teesorten
Erinnerung ans Waldbaden: Überraschung für uns

Ich denke gerade noch rechtzeitig daran, Claudia nach ihrem „Wald- und Wildkräuterkochbuch zum Mitnehmen“ zu fragen. Natürlich hat sie zwei Exemplare für uns in ihrem lustig beklebten „Waldbaden-Mobil“ parat.

Im Auto spüre ich plötzlich ein fieses Piksen an meinem linken Fuß. Ich kontrolliere meine Fußsohle, kann aber – abgesehen von ein paar Harzflecken vom Barfußlaufen – nichts erkennen. Wieder zuhause, erzähle ich meinem Sohn begeistert vom Waldbaden, vom Schärfen der Sinne und besonders vom Barfußlaufen im Wald. Ich erkläre ihm, wie gesund Waldbaden für Körper und Geist sei, während er meinen immer noch piksenden Fuß untersucht – und mir schmunzelnd mit der Pinzette vier dünne Stacheln aus der linken Fußsohle zieht.

Tipp: Wer mehr über das Waldbaden (in Bayern) erfahren möchte, findet alle Infos, Fotos und sogar ein Video zu ihrem kleinen Kochbuch auf Claudias Website

© Fotos: Angelica Bergmann


Was wir von Claudia über den Wald gelernt haben

Claudia Müller steckt voller Wissen über den Wald. Diese spannenden Details haben wir von ihr erfahren:

  • Letztes Jahr war ein sogenanntes „Mastjahr“, in dem sehr viele Bäume geblüht haben. In solchen Jahren gibt es viele Samen, also mehr als genug Futter für die Tiere. So bleiben noch genug Samen übrig, die keimen und zu kleinen Pflanzen werden. Nach einem Mastjahr blühen die Bäume einige Jahre lang gar nicht. In dieser Zeit gibt es wenig Futter für Tiere, so dass deren Bestand (nach unten) reguliert wird.
  • Bäume kommunizieren miteinander. Sie tun das zum einen über chemische Duftstoffe, z. B. die Terpene, die sie über die Rinde verströmen. So verabreden sie sich, wann gemeinsam geblüht wird. Außerdem tauschen sie Informationen über das gigantische Pilzgeflecht (Mykorrhiza) aus, das im Waldboden steckt. Claudia nennt dieses Kommunikationssystem der Bäume das „Wood Wide Web“.
  • Buchen sind sehr strenge Mutterbäume. Sie lassen die jungen Pflanzen in ihrem Umfeld nicht zu schnell wachsen, damit sie nicht mit dem Mutterbaum konkurrieren. Erst wenn dieser alt und schwach wird, gibt er Licht und Wasser für die jungen Bäume frei, so dass sie stärker wachsen und ihn irgendwann ablösen können.
  • Junge Buchen wachsen sehr langsam. Bei ganz kleinen Sprösslingen kann man das Alter an den Knubbeln an ihrem „Stamm“ abzählen. Es kommt vor, dass 20 Zentimeter hohe Buchen schon zehn Jahre oder älter sind!
  • Schon gewusst: Wenn man Brennnesseln ganz langsam anfasst, brennen sie nicht! Nur, wenn man sie abrupt berührt oder aus Versehen streift, brechen die Brennhaare an der Blattunterseite, die Ameisensäure enthalten. Streicht man hingegen langsam über die Brennnessel – egal, ob von oben nach unten oder umgekehrt –, passiert einem nichts.
  • Tannen und Fichten kann man an ihren Nadeln unterscheiden: Tannennadeln sind dunkler, sie glänzen an der Oberfläche und wachsen seitlich an den Zweigen. Fichtennadeln sind dagegen heller, glänzen nicht so stark und sind spiralförmig um den Zweig angeordnet.
  • Tannenzapfen riechen sehr stark, wenn man sie auseinanderbricht – jeder Zapfen anders.
  • Stellen am Waldboden, an denen das Moos „abgekratzt“ ist, sind Nester, die sich Rehe zum Schlafen freigescharrt haben. Man nennt sie auch „Rehbetten“.
  • Eine Handvoll Waldboden enthält mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt.
  • Es dauert bis zu 100 Jahre, bis ein Zentimeter Waldboden entsteht.

Andreas Schöfbeck über „Menschen im Wald“

Deutschland ist ein Waldland. 11,4 Millionen Hektar, rund ein Drittel der Gesamtfläche, sind mit Wald bedeckt. Der Wald bietet uns Menschen wertvolle Erholungsräume und vielen heimischen Wildtieren Lebensraum. Er reguliert den Wasserhaushalt, bindet Kohlenstoff und hat eine wichtige Schutzfunktion, z. B. vor Erosion. Er ist aber auch Jagdgebiet und Wirtschaftsraum.

Wie immer, wenn so viele Belange zusammenkommen, gibt es natürlich Interessenskonflikte. Das „Gesetz zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft“ (Bundeswaldgesetz) regelt in §14: „Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr.“ Dennoch müssen sich die Menschen an Regeln halten. Diese werden von den jeweiligen Bundesländern festgelegt; auch das Bundesnaturschutzgesetz ist zu beachten.

Andreas Schöfbeck, Vorstand der BKK ProVita, liebt den Wald und pflegt selber ein Waldstück. Dort erntet er Brennholz, das er zum klimaneutralen Heizen seines Wohnhauses nutzt, das übrigens auch aus Holz erbaut ist. Andreas kennt die Herausforderungen, die durch den freien Zugang zu den Wäldern entstehen. Ich habe ihn zum Thema „Menschen im Wald“ interviewt:

Andreas Schöfbeck mit frisch gepflanztem Baum

Worauf sollten Menschen im Wald achten?

Die Menschen sollten im Wald auf den Wegen bleiben und unbedingt Zäune und Absperrungen beachten. Immer wieder beobachte ich, dass Pilze einfach kaputtgetreten werden. Die Besucher sollten keine Pflanzen mitnehmen, dafür aber unbedingt ihren Müll. Rauchen und Feuer sind im Wald verboten.

Was ist dir bei der Pflege deines Waldstückes besonders wichtig?

Ich entnehme dem Wald nur Altholz. Um den von mir gepflegten Wald zukunftsfähig zu machen, baue ich ihn von einem Fichtenwald in einen Mischwald um. Dazu pflanze ich Baumsorten wie Buche, Ahorn, Douglasie und Eiche, die mit dem Klimawandel besser zurechtkommen. Ich arbeite umsichtig und entferne einzelne Bäume schonend, ohne andere Bäume zu verletzen, und überlasse auch mal einen Baum einem Specht, damit der sich darin eine Höhle bauen kann.

Warum hältst du dich so gerne im Wald auf?

Das Arbeiten und auch das Wandern im Wald sind für mich körperlicher Ausgleich zu meiner Büroarbeit. Im Wald kann ich einfach mal die Augen schließen und auf die Geräusche des Waldes hören, das ist für mich entspannende Meditation und pure Erholung. Ich liebe es auch, im Wald Pilze und Beeren zu sammeln, das macht mir großen Spaß. Außerdem weiß ich natürlich, dass der Aufenthalt im Wald gesund ist. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Waldluft ist wissenschaftlich erwiesen.


Jasmin Schlimm-Thierjung leitet die Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit

Interview mit Jasmin Schlimm-Thierjung, Leiterin der Deutschen Akademie für Waldbaden und Gesundheit

Unsere „Bademeisterin“ Claudia Müller hat ihre Ausbildung zur Waldbaden-Kursleiterin bei der Deutschen Akademie für Waldbaden und Gesundheit gemacht. Die Akademie bietet Waldbaden-Kurse an und bildet Kursleiter:innen aus. Leiterin Jasmin Schlimm-Thierjung beantwortet meine Fragen:

Seit wann gibt es die Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit?
Die Akademie gibt es schon seit 2018.

Worin sehen Sie ihre Hauptaufgabe?

Wir möchten den Menschen und die Natur wieder vereinen und die Wirkung der Natur, besonders den Wald mit seiner Wirkung für Körper und Psyche, nutzen. Auch möchten wir die Besonderheiten der Natur, wie Jahreszeiten und verschiedene Zyklen, in verschiedenen Gesundheitsbereichen und Coachings einbauen. Was ich liebe, das schütze ich auch.

Wie viele Kursleiter:innen haben Sie bereits ausgebildet?

Wir haben schon über 2.000 Kursleiter:innen in den Bereichen Stressbewältigung und Entspannung sowie im Handlungsfeld Bewegung ausgebildet.

Was ist an der Deutschen Akademie für Waldbaden und Gesundheit so besonders?

Die Menschlichkeit und Natürlichkeit. Außerdem der Spaß am Lernen und Weitergeben, das familiäre und herzliche Unterrichten durch professionelle Trainer:innen mit zum Teil über 20 Jahren Erfahrung. Schließlich die schönen Ausbildungsorte mitten in der Natur und unser umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot, inklusive Gesundheitsreisen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf die Zertifizierung verschiedener Kurse bei der Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP), die Förderung durch den Europäischen Sozialfonds, das Gütesiegel vom Gütesiegelverbund Weiterbildung e.V. und weitere Auszeichnungen.

Wie wichtig ist die Zertifizierung?

Dank der Zertifizierung durch die ZPP können unsere Kursleiter:innen Waldbaden-Kurse anbieten, deren Kosten von gesetzlichen Krankenkassen gemäß § 20 Sozialgesetzbuch V erstattet werden.

Welche Voraussetzungen müssen Kursleiter:innen erfüllen, damit sie zertifiziert werden?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die immer individuell bei der Zentralen Prüfstelle Prävention erfragt werden müssen. Es gibt jedoch auch viele andere Möglichkeiten, in der Gesundheitsvorsorge zu arbeiten, ohne diese Qualifikation zu haben. Letztlich kann jede:r – auch unabhängig von der Zertifizierung – als Kursleiter:in überall Menschen, die etwas für Ihre Gesundheit tun möchten, unterrichten. Die Krankenkassen sind nur ein Teil davon.

Tipp: Wer die Deutsche Akademie für Waldbaden und Gesundheit näher kennenlernen möchte, kann dies beim 3. Kongress für Waldbaden von 17. bis 19. September 2021 in der Regiomed Rehaklinik Masserberg tun.

Über Christine Winkelmair

Christine Winkelmair kommt als Bankkauffrau ursprünglich aus dem Finanzwesen. Seit 2006 schreibt sie für die BKK ProVita, seit 2012 fest angestellt in der Stabstelle Unternehmenskommunikation.

Sie liebt Tiere, hält sich gerne in der Natur auf und pflegt ihren Bio-Garten, über den sie auch auf dem Instagram-Kanal der BKK ProVita regelmäßig berichtet.

Christine ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.