So können Sie sich als Arbeitnehmer:in bei der BKK ProVita versichern

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Für die Beitragsberechnung ist das aus der Beschäftigung erzielte Arbeitsentgelt ausschlaggebend.

Die meisten Beschäftigten haben Anspruch auf Krankengeld, wenn sie arbeitsunfähig werden. Für sie gilt der allgemeine Beitragssatz von 14,60 %. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz. Ab 1. Januar 2015 können Krankenkassen, die mit den Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds ihren Finanzbedarf nicht decken können, einen prozentualen Zusatzbeitragssatz von ihren Mitgliedern erheben. Der Zusatzbeitrag wird prozentual von den beitragspflichtigen Einnahmen des Mitglieds erhoben. Dieser beträgt bei der BKK ProVita seit 01.01.2017 1,30 %. Ab 2019 zahlen der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber jeweils den halben Beitragssatz (je 7,95 %).

Manche Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Krankengeld, zum Beispiel Rentner, die nebenher noch als Beschäftigte arbeiten. Für diese Arbeitnehmer gilt der ermäßigte Beitragssatz von 14,00 % zuzüglich dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 1,30 %. Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer tragen davon jeweils 7,65 %.

Der ermäßigte Beitragssatz gilt für Arbeitnehmer:innen ohne Anspruch auf Krankengeld in Höhe von 14,0 Prozent. Das betrifft etwa Personen, die Altersrente bekommen und die nebenher noch als Beschäftigte arbeiten.

Rentenversicherungspflichtig sind vor allem:

  • Arbeitnehmer
  • Auszubildende
  • selbständig tätige Lehrer und Erzieher
  • Publizisten und Künstler
  • Handwerker
  • Eltern im Rahmen der Kindererziehungszeiten
  • Wehrdienstleistende usw.

Von der Rentenversicherungspflicht sind Selbständige und Freiberufler ausgenommen. Diese genießen im Rahmen der Sozialversicherung Entscheidungsfreiheit, sofern sie nicht ausschließlich für einen Auftraggeber aktiv sind oder eigene Arbeitnehmer beschäftigen.

Ebenfalls keine Versicherungspflicht gilt für Beamte, Richter, Berufssoldaten, SaZ oder Personen mit einem Bezug von Altersrente. Weitere Sonderregelungen umreißt das SGB VI unter anderem im Zusammenhang mit geringfügigen Tätigkeiten oder kirchlichen Genossenschaften.

Versicherungsfreiheit in der Kranken- und Pflegeversicherung bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze

Arbeitnehmer, deren regelmäßig beitragspflichtiges Arbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze überschreitet, sind versicherungsfrei. Sie können die Mitgliedschaft freiwillig fortführen.

Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Beschäftigte, die nur wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze krankenversicherungsfrei sind, erhalten von ihrem Arbeitgeber als Beitragszuschuss die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Arbeitgeberzuschuss schließt ab 01.01.2020 auch den halben kassenindividuellen Zusatzbeitrag der Krankenkasse mit ein (vgl. § 257 Abs. 1 Satz 1 SGB V). Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze beträgt 4.837,50 €.

Es ergibt sich ab dem 01.01.2021 folgende Beitragsverteilung bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze:

Krankenversicherung

Beitragssatz Arbeitgeber Arbeitnehmer Gesamtbeitrag
7,30 % (14,6: 2)
0,65 % (1,3: 2)
353,14 € 
31,44 €
7,30 % (14,6 : 2)
0,65 % (1,3: 2)
353,14 € 
31,44 €
Summe 384,58 € 384,58 € 769,16 €

Pflegeversicherung

Beitragssatz Arbeitgeber Arbeitnehmer Gesamtbeitrag
3,40 % Kinderlos (2021: 3,30 %) 73,77 € 90,71 € 164,48 €
3,05 % 73,77 € 73,77 € 147,54 €

Wir sind für Sie da:

0800/664 88 08

Von Montag bis Donnerstag, 8.00-17.00 Uhr, sowie freitags von 8.00-13.00 Uhr stehen Ihnen unsere Berater:innen im Krankheitsfall und bei sonstigen Themen zur Verfügung.