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BKK ProVita

PRESSEMITTEILUNG

Bergkirchen, 5.7.2022

Fachkräfte finden – Fachkräfte binden

Expertengespräche der WestAllianz München bei der BKK ProVita

Expertengespräche der WestAllianz München bei der BKK ProVita: Walter Redl von der BKK ProVita (links), Dagmar Hendorfer von der WestAllianz München (Mitte) und die drei Bürgermeister aus Mitgliedsgemeinden (v.l.n.r.) Johannes Kneidl (Sulzemoos), Robert Axtner (Bergkirchen) und Martin Schäfer (Gröbenzell)

Am Donnerstag, 30.06.2022, kamen rund 50 Besucher:innen zur Veranstaltung „Fachkräfte finden – Fachkräfte binden“ in die Hauptverwaltung der BKK ProVita nach Bergkirchen GADA. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Expertengespräche der WestAllianz München statt.

Robert Axtner, Bürgermeister der Gemeinde Bergkirchen und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bildung und Wirtschaft der WestAllianz, freute sich über die zahlreichen Teilnehmer:innen und sagte bei der Begrüßung: „In den sieben Gemeinden der WestAllianz arbeiten 224.000 Menschen. Viele Arbeitgeber finden unseren Standort ‚super‘, bekommen hier aber keine Arbeitskräfte.“

Walter Redl von der BKK ProVita begrüßte die Gäste und betonte, dass auch die gesetzliche Krankenkasse BKK ProVita im Einzugsgebiet der Großstadt München die Herausforderung kenne, Fachkräfte zu finden und zu binden. Soziale Einstellung, Wertschätzung, Aus- und Weiterbildung sowie Werte und Ziele eines Unternehmens spielten dabei eine wichtige Rolle.

Vertreter der Agentur für Arbeit und des Bayerischen Ministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zeigten staatliche Fördermöglichkeiten bei Ausbildung und Umschulungen auf. Anton Kiemer, der Inhaber der gleichnamigen Fahrschule, erläuterte, wie die Ausbildung zu Berufskraftfahrer:innen von der Agentur für Arbeit gefördert wird.

Alle Redner waren sich darin einig, dass der aktuelle Arbeitsmarkt eine große Herausforderung darstellt. Andreas Bräutigam, Bereichsleiter bei der Agentur für Arbeit Freising, versprach, dass die Arbeitsagenturen mit aller Kraft daran arbeiteten, dass Arbeitskräfte die geeigneten Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt erwerben könnten. Er empfahl den Firmen: „Gehen Sie früh in die Schulen, wecken Sie Interesse für Ihre Berufe.“ Diese Einschätzung teilten auch die Wirtschaftsförderer der Gemeinden Karlsfeld und Gröbenzell, Peter Freis und Raphael Morhard.

Am Ende der Veranstaltung fand eine angeregte Diskussion statt. Anschließend hatten alle Teilnehmenden bei einem kleinen Imbiss die Gelegenheit, sich auszutauschen.