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Veggie des Monats August: Blumenkohl

Warum Blumenkohl für YouTuber Alex Flohr der Star unter den Kohlsorten ist

Blumenkohl ist mehr als eine Beilage. Unser „Veggie des Monats“ August  ist für den Kochbuchautor Alex Flohr das Highlight in Pasta, der Star in Aufläufen, der Knüller als Suppe und der Clou im Salat. Für die beiden Letztgenannten hat er uns ein 1a Rezept kreiert. Aber erstmal zeigen wir euch, was es mit dieser besonderen Kohlsorte auf sich hat. 

Kohl ist nicht gleich Kohl: Der Blumenkohl – auch Käsekohl, Blütenkohl, Traubenkohl oder Italienischer Kohl genannt – fügt sich in leichte wie auch in deftige Gerichte perfekt ein. Wer Blumenkohl bislang nur als Beilage kennt, wird von seiner Vielseitigkeit überrascht sein.

Im Video erfahrt ihr,

  • was ihr beim Kauf und der Lagerung des Blumenkohls beachten solltet,
  • warum ihr Blumenkohl mit gutem Gewissen während der fünf Saisonmonate in euren Speiseplan integrieren könnt
  • und in welcher Form unserem Blogger Alex Flohr der „Italienische Kohl“ am allerbesten schmeckt.

Gleich anschauen!

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Von Alex Flohr

Ich liebe Blumenkohl! Der ist nämlich, anders als andere Kohlsorten, gekocht sehr gut bekömmlich und daher sowohl als Schonkost, wie auch als Babykost hervorragend geeignet. Das liegt insbesondere an seiner sehr feinen Zellstruktur. Noch dazu ist Blumenkohl sehr kalorienarm: Er hat auf 100 Gramm gerade einmal 22 Kalorien. Gesund ist er auch: Er enthält unter anderem B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin K. Letzteres sorgt z.B. für ein gutes Bindegewebe. Einer der wichtigsten Mineralstoffe innerhalb unserer Zellen ist Kalium, und auch davon ist im Blumenkohl eine ganze Menge enthalten. Kalium reguliert den Wasserhaushalt, hält den Säure-Base-Haushalt in Balance, wirkt blutdrucksenkend und schützt das Herz. Außerdem ist es am Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt. Dass das Kohlgemüse wahre Wunder bewirken kann, zeigt die Wirkung des enthaltenen sekundären Pflanzenstoffs Sulforaphan, das nachweislich Krebs vorbeugt und sogar eine Chemotherapie wirksamer machen soll.

Blumenkohl muss nicht immer weiß sein!

In Deutschland bekommt ihr Blumenkohl als Saisonwahre von Juni bis Oktober. Der Anbau im Freiland erfolgt ab Mitte April, in sonniger Lage. Bestimmt habt ihr schon einmal bemerkt, dass Blumenkohl aus regionalem Anbau zumeist weiß ist. Dies liegt daran, dass der Kohl mit Kohlblättern bzw. einer Folie abgedeckt wird, wodurch er keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Wird der Kohl nicht abgedeckt, kann er auch eine grün-gelbe, rote oder violette Farbe aufweisen. Zum Glück wird der Kohl immer mit Blättern geerntet, denn diese sollten auf keinen Fall im Müll landen!

Schon gewusst?

Blumenkohl ist ein Kreuzblüten-Gewächs. Du kannst nicht nur die „Blüte“, sondern auch den Stiel und die Blätter der Pflanze – sogar roh! – verzehren. Die (ganz frischen) Blätter des Blumenkohls haben manchmal sogar mehr Aroma als die Blüte selbst.

Frische Kohlblätter nicht wegwerfen, sondern gleich verarbeiten

Die Blätter sind übrigens auch ein gutes Indiz für die Frische des Blumenkohls: Je knackiger diese aussehen, umso frischer ist der Kohl. Achtet zudem darauf, dass der Kohl keine Flecken aufweist und entscheidet euch bitte nicht für die abgepackte Version des Kohls ohne Blätter. Diese können nämlich nicht nur mitgegessen werden, sondern schützen auch beim Transport und vor dem Austrocknen. Ist der Kohl in eurem Einkaufswagen gelandet, solltet ihr ihn zu Hause am besten direkt vom Strunk und den Blättern befreien (diese gleich verarbeiten!) und den Kopf in Papier einschlagen. Auch Einfrieren könnt ihr den Kohl, wenn ihr ihn zuvor blanchiert und in Eiswasser abgeschreckt habt.

Ich verarbeite mein August-Veggie jedoch am allerliebsten sofort! Denn der Blumenkohl, mit all seinen Bestandteilen, ist für mich definitiv mehr als eine Beilage. Er ist das Highlight in der Pasta, der Star in Aufläufen, der Knüller als Suppe und der Clou im Salat. Und für die beiden Letztgenannten gibt es jetzt ein 1a Rezept an die Hand.

Oberlecker: Kühles Süppchen und knackiger Salat vom Blumenkohl

Das ist Blumenkohl, wie ich ihn mir vorstelle: frisch und knackig als Salat und locker-leicht als kühles Süppchen:

Der Blumenkohl ist unser "Veggie des Monats" August

Appetit bekommen? So wird’s gemacht!

Alex‘ Sommer-Rezept: Suppe & Salat vom Blumenkohl

Zutaten (für beides)

1 Blumenkohl
100 g Babyspinat
2 Pfirsiche
1 Frühlingszwiebel
1 Dose Kichererbsen
Olivenöl
Saaten
1 TL Ahornsirup
1 TL Senf
1 Zitrone (Saft)
1 Chili
Salz, Pfeffer
½ TL Paprika rosenscharf
½ TL Currypulver
3 Stängel glatte Petersilie
Etwas frischer Thymian
400 ml kalter Haferdrink
Etwas Muskat
1 EL Hefeflocken
½ Zehe Knoblauch

Zubereitung Blumenkohl-Salat:

Das knackige Grün vom Blumenkohl abtrennen, gründlich waschen und in feine Streifen schneiden. Die Röschen von einem halben Blumenkohl abtrennen und fein schneiden. Beides in 1 EL Olivenöl für ca. 60 Sek. scharf anbraten, anschließend beiseite stellen. Das Wasser der Kichererbsen wegschütten und die Kichererbsen in 1 EL Olivenöl knusprig anbraten und mit je einer Prise Salz und Pfeffer sowie mit Currypulver und Paprikapulver würzen. Zum Blumenkohl in die Schüssel geben. Chili und Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Spinat gründlich waschen und alles unter den Blumenkohl heben. 2 EL Olivenöl zusammen mit dem Saft einer halben Zitrone, Senf und Ahornsirup zu einem glatten Dressing verrühren und unter den Salat heben. Pfirsiche waschen, entkernen, würfeln und mit in den Salat geben.

Zubereitung Blumenkohl-Suppe:

Den restlichen halben Blumenkohl, inkl. des Strunks, kleinschneiden und zusammen mit dem Haferdrink sowie Hefeflocken, je einer anständigen Prise Salz und Pfeffer, einer kräftigen Prise Muskat, dem Saft einer halben Zitrone, den Hefeflocken und der Petersilie in einen Hochleistungsmixer o.ä. geben und zu einer glatten Masse durchpürieren. Ggf. einige Eiswürfel mit in den Mixer geben – oder die Suppe einige Zeit in den Kühlschrank stellen. Die fertige Suppe in kleinen Gläsern oder Schalen anrichten und mit frischen Thymianblättchen bestreuen. Auch den Salat anrichten, mit Saaten betreuen und beides zusammen servieren.

Lasst es euch schmecken,

euer Alex

Mehr von Alex Flohr findet ihr immer aktuell auf seiner Website „Hier kocht Alex“ – und hier auf diesem Blog!

Über Alexander Flohr

Alexander Flohr ist Handwerksmeister, Vater von drei Kindern, Hundebesitzer und leidenschaftlicher „Pflanzenfresser“. Er ist Kochbuch-Autor und YouTuber. Er selbst nennt sich einen „Fischkopp in Brandenburg“, den seine Eltern dereinst von der Ostsee an den Berliner Speckgürtel verschleppt haben. Mit seinen Kochbüchern und -videos begeistert er viele für vegane Ernährung - denn wenn Alex kocht, wird's garantiert „oberlecker“! Er bereichert seit Februar 2021 unser „Veggie-des-Monats“-Autorenteam.