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BKK ProVita

Das Coronavirus (COVID-19)

Aktuelle Infos & FAQ für Versicherte.

Hier haben wir wichtige Informationen und FAQs zum Coronavirus für Sie zusammengefasst.

Umfangreiche Informationen über das COVID-19 finden Sie auf der Internetseite www.zusammengegencorona.de des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen zur Vergabe von Gutscheine für Schutzmasken finden Sie unten im Beitrag.

Symptome, Übertragungswege

  • Das Coronavirus wird zumeist über Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) von Mensch zu Mensch übertragen.
  • Das Coronavirus kann Atemwegssymptome (Schnupfen und Husten), Fieber (über 38 °C) sowie Kopf- und Gliederschmerzen auslösen. Weitere häufige Symptome sind Abgeschlagenheit, Kratzen im Hals und der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Bei schwerem Verlauf kann es zu Atemproblemen (Kurzatmigkeit und Luftnot) sowie Lungenentzündungen kommen. Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann dann nicht nur die Atemwege, sondern auch andere Organsysteme betreffen.
  • Eine Infektion mit dem Coronavirus verläuft oft milde, so wie ein grippaler Infekt. In der Regel heilt die Erkrankung innerhalb einer Woche aus. Vor allem für ältere Menschen und Patient:innen mit chronischen Grunderkrankungen kann die Infektion schwer oder sogar kritisch verlaufen.

Wichtiger Hinweis: Diese Informationen sind allgemein gefasst und ersetzen keinen persönlichen Kontakt zu einem Arzt oder einer Ärztin.

Vorsichtsmaßnahmen

Es sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Abstand: Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand.
    • Alltagsmaske: Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
    • Lüften: Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für ausreichenden Luftaustausch durch regelmäßiges Lüften.
  • Personen, die berechtigte Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, weil sie mit einem labordiagnostisch nachgewiesen Infizierten Kontakt hatten oder aus Regionen zurückkehren, in denen es vermehrt zu Übertragungen kommt, sollen generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.
  • Wenn diese Personen medizinische Hilfe benötigen, sollen sie nach telefonischer Anmeldung einen Arzt aufsuchen.

Geltende Regelungen

  • Die bestehenden Corona-Regeln sind lokal unterschiedlich. Die geltenden Regelungen finden Sie auf den Internetseiten der örtlichen Gesundheitsämter.
  • Seit 19. Oktober 2020 sind bei Erkältungssymptomen wieder telefonische Krankschreibungen möglich. Diese Regelung gilt vorerst bis 30.09.2021.

Corona-Schutzmasken

Mann trägt eine Corona-Schutzmaske

Personen ab 60 Jahren sowie Personen mit bestimmten Erkrankungen oder Risikofaktoren können Schutzmasken in Apotheken erhalten. Dazu zählen Personen mit den folgenden Erkrankungen:

  • COPD/Asthma
  • chronische Herzinsuffizienz
  • chronische Niereninsuffizienz (Stadium >=4)
  • Demenz
  • Schlaganfall
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie
  • stattgefundene Organ- oder Stammzelltransplantation
  • Trisomie 21
  • Risikoschwangerschaft

Die berechtigten Personen müssen ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

 

Diese Kriterien wurden vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) festgelegt. Berücksichtigt wurden hierbei, wie vom BMG vorgegeben, alle Personen, bei welchen die Kriterien im Zeitraum vom 1.Juli 2019 bis 15. Dezember 2020 dokumentiert waren.

Ab 15. Dezember können sich berechtigte Personen drei Masken in der Apotheke abholen. Diese Frist ist zum 06. Januar 2021 abgelaufen.

Von Jahresbeginn 2021 an kann jede berechtigte Person zwei Gutscheine für je 6 weitere Masken erhalten.

Die Schutzmasken werden durch die Apotheken ausgegeben. Die Frist für die Abholung der ersten drei Masken ohne Gutschein ist am 06.01.2021 abgelaufen.

 

Im Laufe des Januar/Februar 2021 erhalten berechtigtet Personen zwei Gutscheine für je sechs weitere Masken. Diese Gutscheine können gegen eine Eigenbeteiligung von 2 € pro Gutschein in Apotheken eingelöst werden.

 

Wichtig: Sie brauchen nichts zu unternehmen, berechtigte Personen werden automatisch angeschrieben. Es handelt sich bei der Abgabe der Schutzmasken um eine Aktion der Bundesregierung, die auch die Kosten trägt. Deshalb werden die Schreiben das Logo der Bundesregierung und nicht das der BKK ProVita führen. Die Krankenkassen unterstützen die Bundesregierung entsprechend der Regelungen durch die Datenermittlung, den Druck und Versand des Informationsschreibens mit den Berechtigungsscheinen.

 

Der Versand der Gutscheine erfolgt in den folgenden drei Tranchen:

 

Tranche Versichertengruppen Versand
1 Versicherte über 75 Mitte Januar
2 Versicherte über 70 +

Versicherte mit den oben definierten Erkrankungen

Ende Januar
3 Versicherte über 60 Mitte Februar

 

Die Kosten selbst beschaffter Masken dürfen wir leider nicht erstatten.

Den ersten Gutschein können Sie bis zum 28. Februar 2021, den zweiten vom 16. Februar bis 15. April 2021 in der Apotheke einlösen.

Corona-Impfung

Laufend aktualisierte Informationen zur Corona-Impfung finden Sie auf der folgenden Webseite:

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung – Informationen der Bundesregierung

Bisher sind zwei Impfstoffe in Deutschland zugelassen. Die ersten Impfungen sind am 27.12.2020 erfolgt. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung.

Zunächst wird nur eine kleine Bevölkerungsgruppe geimpft werden, da erst nach und nach Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Daher wurde von der Ständigen Impfkommission (STIKO) gemeinsam mit dem Ethikrat und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Konzept entwickelt das beschreibt, in welcher Reihenfolge geimpft werden soll. Zu den Personen, die zuerst eine Impfung erhalten, zählen Stand heute folgende:

 

  1. Alle Personen die 80 Jahre und älter sind,
  2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer, geistig behinderter oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder dort tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere, geistig behinderte oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  4. Personen, die in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, dazu gehört Personal in Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdiensten, SARS-CoV-2-Impfzentren sowie Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, dazu zählen insbesondere Personen in der Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

Die Terminvergabe wird durch die Bundesländer geregelt. In der Regel können berechtigte Personen sich online oder telefonisch zur Impfung anmelden. Den konkreten Ablauf in Ihrem Bundesland finden Sie auf den Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung (116117.de).

Nein. Die Corona-Impfung wird eine freiwillige Impfung sein.

Sollten die gesetzlichen Voraussetzungen für Fahrten zu Behandlungen in ambulanten Arztpraxen erfüllt sein, können wir die Kosten für Ihre Fahrt zur Corona-Impfung übernehmen.

 

Die gesetzlichen Voraussetzungen finden Sie hier.

 

Welches Fahrzeug benutzt werden kann, richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit im Einzelfall – bitte sprechen Sie hier mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.

Seit dem 14. Juni 2021 können Apotheken für vollständig geimpfte Personen einen digitalen Nachweis ausstellen. Unter https://www.mein-apothekenmanager.de/ finden Sie Apotheken in Ihrer Nähe, die den Nachweis ausstellen.

Weitere Informationen zur Corona-Impfung finden Sie auf den Seiten des Bundeministeriums für Gesundheit.

Unsere Leistungen für Sie:

  • Selbstverständlich ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgung bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung sichergestellt. Das schließt auch die medizinisch notwendige Diagnostik mit ein.
  • Unsere Service-Center sind mit umfangreichen Hygienemaßnahmen ausgestattet und derzeit alle für Sie geöffnet. Unsere Standorte und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Corona-Tests

  • Die Nationale Teststrategie der Bundesregierung legt fest, welche Personen auf Corona getestet werden.
  • Darüber hinaus gibt es in einigen Bundesländern abweichende Regelungen. Diese erfahren Sie auf den Internet-Seiten der jeweiligen Bundesländer.

Risikobewertung

Die aktuelle Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Daher verweisen wir hier auf offizielle Quellen, die bei Änderungen der aktuellen Lage laufend aktualisiert werden:

Robert-Koch-Institut

Bundesministerium für Gesundheit

Auswärtiges Amt

Weitere Informationen bieten:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Informationen zur Arbeitsunfähigkeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus

FAQ

Versicherte

Wer auf den Coronavirus getestet wird, ist in der nationalen Teststrategie festgeschrieben.

Getestet werden Personen, die selbst Symptome haben, diejenigen, die Kontakt zu Infizierten hatten, Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen, in denen Corona vorkam, sowie Personen vor Aufnahme in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Wichtig ist, dass Sie bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion nicht persönlich in Ihre Hausarztpraxis gehen, sondern dort anrufen. Ihr Hausarzt entscheidet dann über das weitere, konkrete Vorgehen.

Wenn ein kassenärztlich zugelassener Arzt einen Coronatest anordnet, übernimmt die BKK ProVita dafür sämtliche Kosten. Diese werden direkt über die Versichertenkarte abgerechnet.

Wenn Sie einen Warnhinweis „erhöhtes Risiko“ der Corona-App erhalten, werden Sie gleichzeitig aufgefordert, telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt, zum ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 oder zum Gesundheitsamt aufzunehmen. Entscheiden der Arzt oder das Gesundheitsamt, dass ein Coronatest erfolgen soll, wird dieser von der BKK ProVita bezahlt.

Sogenannte Antigen-Schnelltests können auch außerhalb von Laboren ausgewertet werden. Gemäß der nationalen Teststrategie können sie vor allem für Besucher, Bewohner bzw. Patienten und Beschäftigte von Pflegeheimen und Krankenhäusern genutzt werden, um regelmäßig Tests durchzuführen. Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Ja, telefonische Krankenschreibungen sind bei leichten Atemwegserkrankungen für bis zu 7 Kalendertage sowie für eine Folgeverordnung von bis zu 7 Tagen möglich. Diese Regelung gilt vorerst bis 30.09.2021.

Alle Arten von Mundschutz ebenso Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Coronavirus-Prävention sind keine Hilfsmittel im Sinne der Vorgaben für die gesetzliche Krankenversicherung. Daher können wir die Kosten dafür leider nicht übernehmen.

Ja, Sie können bereits bewilligten Reha-Sport nachholen. Der Bewilligungszeitraum wird unbürokratisch um die Zeit verlängert, für die das Training ausgesetzt wurde. Dazu müssen Sie keinen besonderen Antrag stellen.

Zusätzlich gibt es seit kurzem das Angebot, Reha-Sport bzw. Funktionstraining in Form eines Tele-/Online-Angebotes durchzuführen. Diese Regelung gilt bis 30.06.2021. Herz- bzw. Kinderherzgruppen sind davon allrdings ausgeschlossen, da die notwendige ärztliche Betreuung und Überwachung dabei nicht durchgeführt werden kann.

 

Nein, die Präsenzkurse werden bis auf Weiteres nicht angeboten. Manche Kursleiter bietet selbst organisierte Online-Kurse an. Mehr Infos finden Sie hier.

Ja. Falls sich Ihr Einkommen aufgrund der Corona-Pandemie stark reduziert hat, können wir Ihre Beiträge senken. Teilen Sie uns bitte schriftlich mit, in welchem Umfang sich Ihr Einkommen verringert hat, und machen Sie Angaben zu Ihrer aktuellen Einkommenssituation.

Ja, sofern dies aus therapeutischer Sicht möglich ist und der/die Patient:in einverstanden ist.

Diese Regelung gilt für eine Vielzahl von Heilmitteln, die von Vertrags(zahn)ärztinnen und -​ärzten verordnet werden können. Auch Soziotherapie und psychiatrische häusliche Krankenpflege können per Video erbracht werden.

Ja, Folgeverordnungen für häusliche Krankenpflege, Hilfsmittel und Heilmittel dürfen auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die/den Versicherte:n übermittelt werden.

Ja, Verordnungen von Krankentransporten und Krankenfahrten sind aufgrund telefonischer Anamnese möglich.

In Kürze soll ein neues Gesetz in Kraft treten, das den Anspruch auf Kinderkrankengeld erweitert. Hierbei soll auch die Betreuung, die aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung notwending wird, berücksichtig werden. Mehr Infos zu den geplanten Änderungen finden Sie hier.

Pflege

Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Pflegekasse auf.

Derzeit finden keine Besuche durch den Medizinischen Dienst statt, um den Grad der Pflegebedürftigkeit festzustellen. Die Einstufung erfolgt nach Aktenlage und ggf. telefonischer Befragung.

Arbeitgeber

Vor Ausspruch eines Beschäftigungsverbots wenden Sie sich bitte an die Krankenkasse der schwangeren Mitarbeiterin. In der Regel erfolgt bei einem betrieblichen Beschäftigungsverbot eine Erstattung über die Umlage 2.

Quellen:

Robert Koch-Institut (RKI); Auswärtiges Amt (AA); Bundesministerium für Gesundheit (BMG); Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)